Duftner: „Das Miteinbeziehen von Experten beim „Plan T – Masterplan für Tourismus“ ist der richtige Weg“

Österreich (27.11.2018) – Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus arbeitet an einem Masterplan für den Tourismus. Digitalisierungsexperte Dieter Duftner begrüßt das Miteinbeziehen von Experten.

Die Bundesregierung hat den Tourismus im Regierungsprogramm verankert und das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus mit der Erarbeitung eines Masterplans für den Tourismus beauftragt. Gemeinsam mit der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich, den Bundesländern und den wichtigsten Stakeholdern sowie Expertinnen und Experten werden in den nächsten Monaten die nächsten konkreten Schritte zur Erarbeitung und Fertigstellung erfolgen. „Der Masterplan ist eine Riesenchance, um für eine sinnvolle und nachhaltige Weiterentwicklung des Tourismus zu sorgen. Nahezu alle Antworten auf die großen und drängenden Fragen, die sich der Tourismus derzeit stellt, finden sich in der digitalen Welt“, erklärt Digitalisierungsexperte Dieter Duftner.
Der „Plan T” beschäftigt sich mit neun Kernthemen:

  • Kooperation zwischen Tourismus, Landwirtschaft und Kulinarik
  • Nachhaltiger Tourismus
  • Neue Wege der Tourismusförderung und Finanzierung
  • Die Entwicklung eines zukunftsgerichteten Indikatorensystems
  • Marketing, Werbung und Kommunikation
  • Touristische Rahmenbedingungen
  • Arbeitsmarkt sowie Aus- und Weiterbildung
  • Digitalisierung im Tourismus vorantreiben
  • Internationale Trends und Herausforderungen im Tourismus

Mag. Dieter Duftner

Dieter Duftner ist der Gründer der Dachmarke duftner.digital.

 

E-Mail: dd@curatorholding.com
Tel.: +43  512  27 95 20

 

Digitalisierung im Tourismus

Speziell in der Tourismusbranche birgt die Digitalisierung viel Potential um eine enge und qualitativ gute Gästebeziehung aufzubauen. „Die Gäste von morgen wachsen mit Smartphone, Apps und Co. auf. Daher führt kein Weg daran vorbei, sie auf ihren Kanälen anzusprechen und ihren Urlaub mit dem gewohnten digitalen Komfort zu gestalten“, so Duftner.

Die Silberregion Karwendel in Tirol war der erste Tourismusverband Österreichs, der im Juni 2018 eine digitale Gästekarte lanciert hat. Entwickelt wurde die SILBERCARD vom Innsbrucker Softwareunternehmen M-Pulso, das zum Unternehmensverbund duftner.digital gehört. „Eine digitale Gästekarte bedeutet für die Gäste mehr Komfort und eine verbesserte Dienstleistungsqualität, was heute im Tourismus ein entscheidender Wettbewerbsvorteil ist. Mit einer digitalen Gästekarte kann die Destination zeit- und ortsunabhängig mit dem Gast kommunizieren. Die Gästekommunikation am Smartphone ist die Zukunft und für einige innovative Destination bereits die Gegenwart“, erklärt Duftner, Gründer von duftner.digital.

Die Silbercard

Der Run auf die SILBERCARD übertraf alle Erwartungen. Von Mitte Juni bis Mitte September haben sich 7000 Gäste als Benutzer aktiviert, sie lösten mehr als 20.000 Besuche bei Freizeitzielen in der Region rund um Schwaz ein. TVB-Obmann Peter Unterlechner betont: „Die SILBERCARD-App war vom Start weg ein Magnet für unsere Gäste.“ Weil in der Testphase im Sommer 2018 alle Erwartungen übertroffen wurden, wird die Silbercard-App zur Dauereinrichtung.

Kampf dem Fachkräftemangel

Durch den enormen Wettbewerb und dem Fachkräfteengpass im Tourismus resultiert der Anspruch nach gut ausgebildeten Mitarbeitern. Um als Hotel zu bestehen, ist es essentiell wichtig, sich sowohl in der Service-Qualität als auch als Dienstgeber vom Mitbewerber abzuheben. Touristische MitarbeiterInnen müssen rasch und unterschiedlich geschult werden. „Auch hier ist das Smartphone der Problemlöser schlechthin. Wir entwickeln Lern-Apps, mit denen die Tourismusmitarbeiter unschlagbar schnell, effizient und kostengünstig eingeschult werden“, so Duftner.

Im Oktober 2018 wurde Duftner mit dem Kunden „work for us“ mit dem HR Award ausgezeichnet. „Der bisherige Erfolg bei unseren Kunden in ganz Europa und der Gewinn des HR Awards zeigen, dass wir mit unserem Mobile Learning-Konzept genau am Puls der Zeit sind. Wenn sich Tourismusbetriebe weiterhin nur auf klassische Mitarbeiter-Schulungen verlassen und die Thematik der Digitalisierung ignorieren, setzen sie sich existenziellen Gefahren aus“, erklärt Duftner.

Gemeinsame Erarbeitung bis März 2019

Im Rahmen von 9 dialogorientierten Zukunftswerkstätten in ganz Österreich werden bis März 2019 Lösungs- und Handlungsoptionen für Herausforderungen in den tourismuspolitischen Kernthemen wie Vernetzung von Landwirtschaft und Tourismus, Marketing, Tourismusfinanzierung, Indikatoren, touristische Rahmenbedingungen, Arbeitsmarkt sowie Aus- und Weiterbildung gemeinsam erarbeitet. Eine weitere wesentliche Säule ist ein hochkarätig besetzter interdisziplinärer Expertinnen- und Expertenrat, der die Arbeit an diesem Masterplan in den nächsten Monaten strategisch begleiten wird.

Der Prozess des „Plan T – Masterplan für Tourismus“ kann unter www.bmnt.gv.at/masterplan-tourismus verfolgt werden.

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